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Urheberrechte oder Copyright?

Der Vergleich von Urheberrecht und Copyright ist ein schwieriger weil die Unterschiede groß sind. Dazu kommen noch Nutzungsrechte und Nutzungsbewilligungen. Ein Überblick soll Ihnen beim Verständnis helfen!

Das (c)-Zeichen kennen wir alle, den 'Copyright'-Hinweis auch. Und die Politik verspricht uns in regelmäßigen Abständen auch 'ein modernes Copyright'. Bei all der Anglophilie darf man aber nicht übersehen, dass es ein Copyright in Europa gar nicht gibt - nicht einmal im Ansatz, das Rechtssystem funktioniert auch in diesem Bereich bei uns gänzlich anders, auch wenn die praktische Auswirkung mehr oder weniger ident ist.

Der Hinweis auf US-Copyrights in Europa ist also eigentlich überflüssig, das (c)-Zeichen auch kaum erforderlich. Und Lizenzbedingungen aus den USA lassen sich in Europa schwer einsetzen (zB. Stockfoto-Lizenzen beachten!). So lange Lizenzen und Verträge nicht auf Europa abgestimmt sind, haben sie kaum Wirksamkeit. Die Logik des Urheberrechts ist eben ein gänzlich anderes, als das, was hinter dem Copyright aus Übersee steckt.



Das Copyright (USA) beruht auf Rechten an (zB. künstlerischen) Werken. Diese kann man veräußern und mehr - wie eine Ware. Der ursprüngliche Besitzer der Copyrights ist der Hersteller eines Werks, doch Copyrights können auch an Verlage etc. komplett übertragen werden.

Urheberrecht in Europa funktioniert anders

In Europa bezieht sich das Rechtssystem nicht auf das Werk, sondern auf den Künstler bzw. Urheber eines Werks. Das Urheberrecht ist auch nicht veräußerbar, es gilt immer und das auch noch viele Jahre nach dem Tod des Werkserstellers hinaus - bei Fotos 70 Jahre danach. Wenn in Übersetzungen amerikanischer Lizenzverträge dann eine 'Übertragung des Urheberrechts' steht ist das in Europa schlicht nicht möglich und illegal.

Urheber haben weitgehendere Rechte

Weil es in Europa viel auf den Ersteller eines Werks ankommt, ist dieser gut gestellt. Er hat grundsätzlich Anspruch auf Namensnennung in der Urheberkennzeichnung und weitgehende Rechte in der Nutzung seiner Werke, selbst wenn Nutzungsrechte vergeben wurden.



Was ein Urheber in Europa vergeben kann, ist das Nutzungsrecht oder eine Nutzungsbewilligung. Ersteres entspricht je nach Ausformulierung noch am ehesten dem Copyright der USA und kann auch 'ausschließlich' und 'exklusiv' (also weitgehend ohne verbleibende nachfolgende Rechte für den Urheber) gefasst werden, zweiteres beeinträchtigt den Urheber weniger, gibt aber gewisse Rechte auch an den Käufer solcher Lizenzen weiter.

Das Urheberrecht bleibt dem Urheber aber selbst bei exzessiven Nutzungsrechten für anderen bestehen. So kann dieser sich darauf berufen, wenn ein gewährtes Nutzungsrecht an einen anderen übertragen werden soll und das Nutzungsrecht dann zurückziehen (zB: Verkauf eines Verlags an einen anderen - Autoren können ihre Werke zu solchen Zeitpunkten zurück ziehen!). Auch, wenn Nutzungsrechte nicht ausgenutzt werden, kann der Urheber diese zurück holen und beispielsweise neu vergeben. Auch kann ein Urheber sich unter bestimmten Umständen neu entscheiden.

Ist das Urheberrecht oder das Copyright besser?

Eigentlich bevorzugt das Urheberrecht den Ersteller eines Werkes und das Copyright den Besitzer oder Käufer der Rechte. In der Praxis hat das kaum Bedeutung, auch wenn die Verträge 'andersherum' geschrieben werden müssen. Man kann also im Endeffekt kaum Unterschiede in der Praxis ausmachen. Ein 'besser oder schlechter' gibt es also nicht.

Das, was 'unser' System in Europa so wenig modern erscheinen läßt ist nicht das Urheberrecht, sondern die Sache mit der erlaubten Privatkopie und den daraus notwendigen Kompensationen über diverse Abgaben. So ist eine zulässige Kopie von Werken für private Zwecke vorgesehen, die früher zB. die Aufnahme von Musik aus dem Radio umfasst hat. Künstler bekommen hier eine Kompensation für entgangene Einnahmen durch die 'Lehrcassetten'-Abgabe über diverse Umwege.

Und genau dieser Bereich am Rande des Urheberrechts ist es, der Probleme an allen Ecken macht. So schwinden Einnahmen auf alte Medien (deshalb wird eine 'Urheber'-Abgabe auf Festplatten und Internet gefordert), die Verteilungsgerechtigkeit ist insbesondere durch das Internet nicht mehr gegeben (Aufteilungsschlüssel sind immer noch 'offlinisch') und die Nutznießer - private Kopierer - können dank DRM, Kopierschutz und Verschlüsselungen kaum mehr überhaupt Kopien erstellen.

Fazit

Das Urheberrecht und das Copyright sind gänzlich unterschiedliche Dinge, die andere Grundvoraussetzungen haben. Dabei aber sind die Folgen beider Rechtsordnungen sehr ähnlich, wichtig ist nur, dass man sich in Europa auf die hiesige Begrifflichkeit bezieht und diese einhält.

Was allerdings zu hinterfragen ist, ist das alte Modell der Privatkopie, das mit seinen Verwertungsgesellschaften, Verteilungen von Tantiemen und verschobenen Nutzungsrechten seine Zeit schon viele Jahre hinter sich hat.

Ihre Meinung dazu? Schreiben Sie hier!

#Urheberrecht #Copyright #Fotograf #Europa #USA #Gesetz #Lizenz


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