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Suchmaschinen-Marketing  16.08.2023

Wertvolle Tipps, die eine AdWords-Performance steigern können

Google Ads liefert mit seinen transparenten Reportings und Abrechnung über Klickpreise sowie dem daran gekoppelten Auktionsverfahren maximale Performancekontrolle bei zugleich viel Optimierungspotenzial.

Schon einige Kniffe können Anzeigenbetreibern helfen, den Rohertrag ebenso wie Konvertierungen zu steigern.

Nachfrage ermitteln und bedienen

Anzeigen bei Google Ads sind Keyword-gebunden, sie werden also eingeblendet, wenn jemand den exakten oder weitgehenden Begriff, je nach Einstellung, sucht. Parallel dazu erscheint eine Einblendung auf themenrelevanten Seiten. Beides funktioniert aber nur, wenn tatsächlich eine Nachfrage besteht.

Wenn bestimmte Produkte einfach nicht gesucht werden, können die fehlende Nachfrage auch keine vorhandenen Anzeigen bedienen. Deshalb sollte man als Anzeigenbetreiber weiterdenken und sich überlegen, welche Suchbegriffe in einem kontextuellen Zusammenhang zum eigenen Angebot stehen.

A/B-Tests betreiben

A/B-Testing ist, dank dem transparenten Reporting, eine der stärksten Waffen von Ads-Optimierern. Dabei werden zwei Anzeigen mit demselben Conversion-Ziel geschaltet, die aber unterschiedlich aufgebaut sind. Das können beispielsweise verschiedene Anzeigentexte, eine direkte oder indirekte Ansprache, unterschiedliche Bilder oder alle anderen Unterschiede sein. Nachdem beide Anzeigen parallel eine Zeit lang aktiviert waren, kann man die Ergebnisse miteinander vergleichen und so feststellen, welche der beiden Varianten eine bessere Performance liefert.

Wichtig: In Europa sollte man als Anzeigenbetreiber konsequent die geltenden Datenschutzverordnungen einhalten, was für Ads ebenso wie GA gilt, das meist zur besseren Analyse parallel hinzugezogen wird.

Die Landingpages weiter optimieren

Landingpage- und Anzeigenoptimierung geht Hand in Hand. Während die Anzeige zum Klick bewegt, ist die Landingpage danach für erfolgreiche Konvertierungen verantwortlich. Auch hier sollte man konsequent optimieren, Elemente verschieben oder Designs anpassen. Das, was die Anzeige zuvor dem Nutzer versprochen hat, sollte auf einer Landingpage immer als erstes Element wahrnehmbar sein - sonst zahlt man für einen Klick, hat aber kaum Chancen auf eine erfolgreiche Konvertierung.

Eine professionelle AdWords Agentur kann sowohl bei der Budgetierung und Anzeigenoptimierung als auch bei Verbesserungen an der Landingpage behilflich sein.

Mit Anzeigenerweiterungen experimentieren

Anzeigenerweiterungen erweitern, wie der Name unschwer schon zum Ausdruck bringt, den eigentlichen Kern der Anzeige - beispielsweise um Sitelinks oder Bilder. Es geht aber nie darum alle möglichen Anzeigenerweiterungen zu nutzen, bei einer extra für die Kampagne optimierten Landingpage sind Sitelinks beispielsweise wenig hilfreich, führt die Anzeige hingegen auf die Hauptseite eines Online-Shops wären sie sehr wichtig. Bei Produkten oder visuellen Dienstleistungen können Bilder oder Zusatzinformationen hilfreich sein.

Transparenz und Seriosität kommunizieren

Zuletzt warnten mehrere Branchenseiten und Verbraucherschützer vor einer neuen Hackermasche, mit der Cyberkriminelle Google Ads missbrauchen und dort betrügerische Links platzieren. Zwar geht Google typischerweise sehr schnell gegen derartige Betrugsversuche vor, trotzdem sollten Unternehmen und Anzeigenbetreiber immer möglichst transparent und seriös vorgehen. Da kann es beispielsweise hilfreich sein, Auszeichnungen oder Gütesiegel bereits im Anzeigentext zu erwähnen oder bei Bild-Anzeigen diese mit in das Design zu inkludieren.

Generell ist darauf zu achten, die verfügbaren Zeichen und Pixel vollständig auszunutzen, schließlich zahlt man den Platz über den Klickpreis indirekt mit.

Foto: (c) tashatuvango/Adobe Stock

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